Archiv der Kategorie 'Soli-Aufruf'

Crowdfunding-Kampagne gestartet

Crowdfunding-Webseite: www.leetchi.com/c/tbarchiv [1]

Supporter-Statement # 8: Dr. Mark Benecke

Supporter-Statement # 7: Dr. Mieke Roscher

Supporter-Statement # 6: Bite Back (Tierrechtsorganisation / Animal rights Organisation)

Supporter-Statement # 5: Renate Brucker (Magnus Schwantje Archiv)

Supporter-Statement # 4: Louise (venga – vegan space und vegane bibliothek / vegan space and vegan library)

Supporter-Statement # 3: Christof Mackinger

Supporter-Statement # 2: Hilal Sezgin:

Supporter-Statement # 1: Archiv der Jugendkulturen:

[00:10] Was ist das tierbefreiungsarchiv? /What is „das tierbefreiungsarchiv“ (animal liberation archive)?
[01:13] Welche Idee steckt dahinter? / What idea is behind it?
[02:53] Warum ist das Archiv wichtig für die Bewegung? / Why is the archive important to the movement?
[04:16] Wofür benötigt ihr das Geld? / What do you need the money for?
[05:35] Was gibt es noch zu sagen? / What else is there to say?

hallo liebe freund*innen,

heute ist unsere crowdfunding-kampagne gestartet. wir sind optimistisch mit eurer hilfe die arbeit für 2 weitere jahre absichern zu können. seid dabei und helft unsere bewegungsgeschichte zu bewahren.
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hello lovely friends,

today our crowdfunding-campaign has begun. we are optmistic, that we can secure the work for the next two years. be part and help us to preserve the history of the movements.

[1] Falls ihr die angebotenen Überweisungsarten auf der Crowdfunding-Plattform nicht nutzen möchtet, könnt ihr gern das folgende Spendenkonto nutzen. Wir kümmern uns darum, dass die Spenden zusammengerechnet werden. / If you don‘t want to use the offered transfer methods on the crowdfunding platform, you are welcome to use the following donation account. We take care that the donations are totaled up.

Spenden Konto:
Inhaberin*: die tierbefreier e.V.
IBAN: DE77 4306 0967 4096 5368 00
BIC: GENODEM1GLS
Zweck: TB-Archiv

Presseartikel zum Archiv und zur Crowdfunding-Kampagne


Foto: Tierrechte Dresden

In den letzten Monaten ist auf dieser Seite wenig passiert. Das bedeutet aber nicht, dass nichts passiert ist rund um das tierbefreiungsarchiv. Wir stecken gerade mitten in den Vorbereitungen einer Crowdfunding-Kampagne. Diese soll die Arbeit des Archivs für mindestens 2 Jahre absichern und wird von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2019 laufen. Genauere Infos folgen in den nächsten Wochen.
Was wir euch aber nicht vorenthalten wollen, sind die ersten Pressestimmen zur Crowdfunding-Kampagne und zur Archivarbeit:

07.07.2019 – Underdog Fanzine: „Werft unsere Geschichte nicht weg! Bewegungsarchiv startet Crowdfunding-Kampagne“

07.08.2019 – Circle-A #9: „Werft unsere Geschichte nicht weg! Bewegungsarchiv startet Crowdfunding-Kampagne.“ (S. 8 – 11)

Tierbefreiung #85 veröffentlicht

Wir möchten euch an dieser Stelle auf die aktuelle Ausgabe des Magazines Tierbefreiung hinweisen. Titelthema dieser Ausgabe sind Recherchen.

Editorial

Lieber Leser_innen,

im Max-Planck-Institut Tübingen hat eine Undercover-Recherche die Zustände der dortigen Primatenhirnforschung enthüllt. Dieses Ereignis war für uns Anlass einmal genauer nachzufragen, was es mit dieser Aktionsform auf sich hat. Im Rahmen des Titelthemas antworten Aktive von SOKO Tierschutz, Rights Watch, Tier im Fokus, Vegan Heute und der niederländischen Gruppe Ongehoord. Zur Sprache kommen der immense Aufwand, die Risiken und die emotionale Belastung dieser Aktionsform, die dem Leid der Tierausbeutung so nah wie kaum eine andere kommt und gerade deshalb so wirksam ist.

Mit der Recherche allein ist es aber noch nicht getan. Mithilfe der produzierten Bilder müssen anschließend die Medien und (innerhalb der Formate ebendieser) die Öffentlichkeit erreicht werden. Entsprechend wird auch über die Verwertbarkeit von Bildern, die Potenziale und die Grenzen von Recherchematerial gesprochen.

Darüber hinaus befindet sich ein wenig beachtetes Thema gleich zweimal im Heft: Die Nanotechnologie verändert die Lebensmittelindustrie, birgt unerforschte Gefahren für Menschen und bedeutet den Versuchstod von Tieren. Mehr dazu in „Neues von der Fleischfront“ und im Tierversuchs-Ressort.

Auch aus dem Bereich Tierversuche und ebenfalls aus Tübingen kommt die Nachricht, dass in der Tübinger Hirnforschung neben Primaten auch Krähen verwendet werden. An sich nur eine schreckliche Meldung unter vielen anderen. Als Aktive müssen wir uns bis zu einem gewissen Punkt gegen die geballte Konfrontation mit Gewalt abschotten. Und doch passiert es hin und wieder, dass uns eine Meldung ganz besonders „erwischt“. Vielleicht hat mich die Forschung an Krähen deshalb so schockiert, weil ich ihnen auch in der Stadt jeden Tag begegne und wie Cord Riechelmann bekenne: „Ich mag Krähen, ich mag wie sie gehen, fliegen und sich anschreien“. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich den Gedanken so absurd finde, die Intelligenz von Tieren dadurch wissenschaftlich verstehen zu wollen, ihnen den Schädel aufzubohren.

Melanie Joy spricht von der Gefahr des „overwitness“, das heißt dass eine zu starke Beschäftigung mit Gewalttaten traumatisierend wirken kann. Als Redaktion möchten wir in der nächsten Ausgabe die Belastungen der aktivistischen Erfahrung und der Beschäftigung mit der Gewalt an Tieren in den Fokus nehmen und ihnen Raum geben. Kontaktiert uns gern, wenn ihr Beiträge zu aktivismusbedingten Überlastungen und deren Prävention schreiben möchtet. Mögliche Themen reichen von Leistungsdruck und Repression, Diskriminierungen und Gruppenstrukturen bis hin zur Auseinandersetzung mit „overwitness“ und Traumata.

Zum Abschluss noch zwei gute Nachrichten, die es nicht mehr in die Meldungen geschafft haben: Unter dem Eindruck angekündigter Aktionen steht Appelrath-Cüpper zum 2006 beschlossenen Pelzausstieg. Die geplanten Proteste können sich nun voll und ganz auf Anson’s konzentrieren. Außerdem wurde in Nordrhein-Westfalen das bundesweit zweite Zentrum zur wissenschaftlichen Erforschung von tierversuchsfreien Verfahren (CERST-NRW) eingerichtet.

Kommt gut durch die dunkle Jahreszeit,
Markus Kurth

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Ausgabe 86 ist der 25. Januar 2015.

Die je aktuelle Ausgabe könnt ihr hier bestellen.

Für den Verein die tierbefreier e.V. , ist es wichtig das die Abo-Zahlen steigen, damit das Magazin in gewohnter Qualität weitergeführt werden kann. Abos könnt ihr hier bestellen.

Aktion: Daueraufträge für Lebenshöfe! Denn die Tiere brauchen unsere Hilfe!

Lebenshöfe sind Orte, an denen Tiere bis zu ihrem natürlichen Tod leben dürfen, ohne ausgebeutet zu werden. Die dort lebenden Tiere wurden vor der Schlachtung gerettet oder befreit, sind als Notfälle aufgenommen worden oder kommen über andere Wege auf die Höfe. Lebenshöfe sind jedoch chronisch unterfinanziert und brauchen unsere Unterstützung, damit sie auch weiterhin die Tiere versorgen und neue Tiere aufnehmen können.

Wir bitten daher darum, Daueraufträge für Lebenshöfe einzurichten, um den Höfen eine sichere monatliche Unterstützung zu gewährleisten. Die Versorgung der Tiere, Futtermittel, Tierarztkosten, Pacht oder Miete und viele andere Dinge sind kostspielig. Lebenshöfe sind ein Teil der Tierrechtsbewegung und wir dürfen die tollen Menschen, die diese Höfe betreiben, nicht allein lassen!

Im Folgenden schlagen wir euch einige unterstütztenswerte Höfe und Dachorganisationen vor:

1. Die traditionsreichste Organisation, die Lebenshöfe finanziell und politisch unterstützt ist der Verein Free Animal e.V.. Er unterstützt die Höfe Große Freiheit, Tierlebenshof Hunsrück-Mosel, Pferdeglück, Tierschutzhof am Schellenberg, Tierschutzgemeinschaft Stellichte sowie die Projekte ‚befreite Hühner‘, Endstation Hoffnung und Katzenhilfe Lanzarote. Spenden leitet der Verein je nach Bedarf weiter:

Free Animal e.V.
Iban: DE29510500150113060425
BIC: NASSDE55XXX

2. Seit einiger Zeit sammelt auch der bundesweite Tierrechtsverein die tierbefreier e.V. Spenden für Lebenshöfe und leitet diese an Lebenshöfe weiter:

die tierbefreier e.V.
IBAN: DE59510500150113064056
BIC: NASSDE55XXX

3. Der Erdlingshof ist das Folgeprojekt des Antitierbenutzungshofes, dort leben u.a. Rinder, Schweine, Hühner und Gänse. Spenden bitte hierhin:

Erdlingshof
IBAN: DE56430609674056430200
BIC: GENODEM1GLS

4. Der Hof Butenland war früher ein Milchbetrieb, bis der Besitzer beschlossen hat, den Job als Tierausbeuter aufzugeben und stattdessen für die Befreiung der Tiere einzustehen. In dem ‚Kuhaltersheim‘ leben neben Kühen auch viele weitere Tiere. Spenden bitte hierhin:

Stiftung Hof Butenland
IBAN: DE02 2806 8218 0003 7273 00
BIC: GENODEF1BUT

Dieser Aufruf ist inspiriert durch die Solidaritätsaktion „Bis jeder Käfig leer steht“ von Tierbefreiung Hamburg [1]. Die Reihenfolge ist keine Prioritätensetzung unsererseits und die Liste sicherlich nicht vollständig. Alle hier genannten Orgas und Höfe sind jedoch sehr eng mit der Tierrechtsbewegung verbunden, weswegen wir sie hier nennen. Bitte leitet diesen Event weiter und ladet möglichst viele Menschen ein – und vor allem: Richtet einen kleinen oder großen Dauerauftrage ein, denn die Höfe und die dort lebenden Tiere brauchen uns!

Jedes Tier hat das Recht, frei von Gewalt und Ausbeutung zu leben.
Lebenshöfe statt Bauernhöfe und Tierfabriken!

Projekt Tierrechtsinfos,
Oktober 2014

[1] http://www.tierbefreiung-hamburg.org/archives/934

Websites der o.g. Organisationen:
Free Animal e.V.
tierbefreier e.V.
Erdlingshof
Stiftung für Tierschutz/ Hof Butenland